18.7.2019
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Wohngebäude St. Stefan

Ein privater Bauträger plante den Bau eines Wohnobjekts. Das Gebäude ist ca. 40 x 15 m groß und weist eine Tiefgarage, ein Erd- sowie zwei Obergeschoße auf, wobei die Tiefgarage nur teilweise überbaut ist.

Das Projektsgebiet befindet sich zur Gänze im Bergbaugebiet und wurde durch mehrere Wettergesenke und Abbaustrecken unterfahren. Die bergbaulichen Hohlräume liegen ca. 15 bis 45 m unter der Geländeoberkante und befinden sich im Standwasser.

Die Sicherung gegen die Auswirkungen des Altbergbaus (Tagbrüche, Senkungen, Pingen­bildung) erfolgte für das gegenständliche Objekt durch eine Stabilisierung, d.h. eine Verfüllung der vorhandenen Hohlräume. Diese Verfüllung erfolgte ausgehend von der Geländeoberkante mittels einer speziell für diesen Anwendungsbereich entwickelten Betonmischung über Betonpumpen. Nach Abschluss der Verfüllarbeiten wurde der Erfolg der Maßnahmen durch eine Probebohrung überprüft. Die Sicherung der Verkehrs- und Freiflächen erfolgte mittels Geogittern.

GDP Aufgaben

  • Beschreibung der Untergrundverhältnisse auf Basis von Erkundungsbohrungen und Erkundungsschürfen
  • Beurteilung der Untergrundverhältnisse in Hinblick auf die geplante Bebauung
  • Erstellen eines Geotechnisches Gutachtens
  • Erstellung der Einreichunterlagen für die Montanbehördliche Einreichung
  • Projektierung der Sicherungsmaßnahmen
  • Unterstützung des Auftraggebers bei der Ausschreibung
  • Erstellen der statischen Berechnungen und der Konstruktionspläne
  • Geotechnische Bauaufsicht

Auftraggeber:  KSW Kärntner Siedlungswerk

Zeitraum: 2007 bis 2009