15.8.2020
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Deponie Frohnleiten

Zumindest bereits seit den 1960er-Jahren besteht am Dürnberg bei Frohnleiten eine Deponie, die ab 1986 gemäß einem Projekt des ZT‑Büros DI Horst Senekowitsch bezüglich der Altlasten saniert, an den Stand der Technik (Abdichtung, Sickerwasser etc.) angepasst und gleichzeitig erweitert (genehmigte Gesamtkubatur 1,4 Millionen m³) wurde. Unser Büro wurde dabei vom Amt der Steiermärkischen Landesregierung als Bauaufsicht eingesetzt.

Im Zuge der erforderlichen Baumaßnahmen traten in den 1990er Jahren Rutschungen am Hang auf. Zur Festlegung der notwendigen Maßnahmen zur Sicherung der Deponie wurde unser Büro beigezogen. Laufende Standsicherheitsuntersuchungen und Studien von Sicherungsmöglichkeiten, wie etwa konstruktive Maßnahmen durch Bohrpfähle, Stützbrunnen, Ankerwände etc., führten zur Entscheidung, die gesamte Rutschungsmasse (über 1.000.000 m³) abzutragen und die definierte Gleitschichte total auszuräumen. Anschließend wurde bergseitig der Deponie ein Stützdamm geschüttet und das Abtragsmaterial so weit wie möglich wiederverfüllt.

Unser Büro führte 1999 und 2009 Gesamtstandsicherheitsberechnungen der Deponie durch, die zur Vorlage bei der Behörde dienten. Außerdem führen wir eine permanente bodenmechanische Beratung für im Zuge der Deponieerweiterung auftretende Probleme durch.

GDP Aufgaben

  • Bauaufsicht nach AWG
  • Standsicherheitsberechnungen
  • bodenmechanische Beratung
  • messtechnische Überwachung

Auftraggeber: Stadtgemeinde Frohnleiten ABEZ Abfall- Behandlungs- und Entsorgungszentrum

Zeitraum: seit 1988