15.8.2020
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Rückhaltebecken Seidelhof, St. Veit / Glan

Um die Stadt St. Veit / Glan bei Hochwasserereignissen vor Überflutungen zu schützen, soll südwestlich der Stadt im Glantal ein Rückhaltebecken errichtet werden. Dazu ist ein ca. 1,4 km langer und bis zu 7,6 m hoher Damm erforderlich, der quer zum Glantal verläuft. Das Rückhaltebecken wird im Katastrophenfall ca. 3,5 Millionen m³ Wasser fassen. Aufgrund des großen Stauinhaltes war das Projekt der Österreichischen Staubeckenkommission vorzulegen. Der Untergrund besteht im Bereich des Dammes aus wasserführenden, locker gelagerten Sanden und Kiesen. Darunter stehen ab einer Tiefe von rund 10 m unter Gelände nacheiszeitliche Stillwasserablagerungen an. Diese feinkörnigen Böden weisen eine weiche Konsistenz und eine relativ geringe Wasserdurchlässigkeit auf, es ist folglich mit großen Setzungen und lang anhaltenden Setzungsprozessen zu rechnen.

Planung des Projektes: Zivilingenieurgemeinschaft Ebner - Jaklin, St. Veit / Glan und Hydroconsult GmbH, Graz

GDP Aufgaben

  • Festlegung des Untergrunderkundungsprogramms
  • Betreuung der Bodenaufschlüsse sowie der Labor- und Feldversuche
  • Bodenmechanisches Gutachten
  • Standsicherheitsberechnungen in den maßgeblichen Dammquerschnitten
  • Vertretung der geotechnischen Aspekte des Projektes vor der Österr. Staubeckenkommission
  • Wasserrechtliche Bauaufsicht in der Ausführungsphase

Auftraggeber: Stadtgemeinde St. Veit / Glan

Zeitraum: Juli 2004 - 2008